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Studie der Freien Universität Brüssel

Mit den Alphas® lernen Kinder besonders schnell und sicher lesen. Das bestätigt eine Studie der Freien Universität Brüssel.

Die Wissenschaftler Marie Van Reybroeck und Alain Content vom renommierten Institut für experimentelle Psychologie der Université Libre de Bruxelles gingen am Beispiel der „Alphas“ der Frage nach:

Wie kann phonetisches Training Erstklässler dabei unterstützen, lesen zu lernen?

Das Ergebnis:
Die Kinder in der „Alphas“-Gruppe konnten die Beziehungen zwischen dem Buchstaben und dem Laut, für den er steht, signifikant besser lernen als die Kinder in den Vergleichs-Gruppen. Die Untersuchung zeigte, dass ein Erzählkontext und die Personifizierung abstrakter Konzepte wie Buchstabe/Laut Kinder dabei unterstützen können, sich das alphabetische Prinzip anzueignen und in der Frühphase des Lesenlernens rascher voranzukommen.


Einleitung

Es ist bekannt, dass Kinder die Beziehungen zwischen Buchstaben und gesprochenen Segmenten explizit lernen müssen, um sich die Lesefähigkeit in einem alphabetischen System anzueignen. Außerdem ergeben sich durch das gleichzeitige Training der Graphem-Phonem-Beziehungen und des phonemischen Bewusstseins günstige Effekte auf das Lesenlernen (siehe Bus & van Ijzendoorn, 1999 für eine Übersicht).
Allerdings liegen bisher relativ wenige Untersuchungen darüber vor, wie diese Fertigkeiten vermittelt werden sollten oder ob unterschiedliche Lehrmethoden zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Zum Beispiel:
Müssen sämtliche Beziehungen explizit gelehrt werden, oder können die Kinder diese auch implizit lernen?
Sind konkrete Hilfen (z. B. Bilder, Gesten) hilfreich bei der Vermittlung von Graphem-Phonem-Beziehungen?

Ziel der Studie

Die vorliegende Untersuchung zielt darauf ab, die Wirkung verschiedener Methoden des phonetischen Trainings bei Erstklässlern zu Beginn des formalen Leseunterrichts zu erforschen.
Wir evaluierten den Effekt zweier phonetischer Programme auf die Vermittlung von Phonem-Graphem-Beziehungen und die Lesefertigkeiten. Die beiden Programme umfassten dieselben Abläufe und unterschieden sich durch das Vorhandensein eines Erzählkontextes, bei dem die abstrakten Graphem-Phonem-Beziehungen durch unterschiedliche Figuren verkörpert wurden.


Methode

Teilnehmer:
Siebenundsechzig Erstklässler - 39 Jungen und 28 Mädchen - wurden aus 10 Klassen in einer Grundschule in Brüssel (Evere) ausgewählt. Die Schule tritt für die Ganzwortmethode des Lesenlernens ein. Zu Beginn der Studie waren die Kinder im Durchschnitt 6,4 Jahre alt (5,9-6,9).

Maßnahmen:
> Vor- und Nachtest: die Kinder wurden unmittelbar vor und nach dem Training individuell mit Aufgaben getestet, durch die
- die Kenntnis der „Alphas“-Figuren,
- die Kenntnis der Phonem-Graphem-Beziehungen,
- das Lesen von Wörtern
analysiert wurden.

> Langfristiger Nachtest: Lese- und Buchstabierfertigkeiten wurden drei Monate nach dem unmittelbaren Nachtest kollektiv analysiert.


Verfahrensweise:
Die Teilnehmer wurden einer von drei Trainingsgruppen zugewiesen:
> „Alphas“: Diese Gruppe wurde mit „Der Planet der Alphas“ trainiert, ein Paket von Lernhilfen auf Grundlage einer Geschichte und Kartenspiele, bei denen jede Figur der Geschichte ein anderes Phonem „singt“ und wie das entsprechende Graphem aussieht. Die Kinder wurden erfolgreich darauf trainiert, die Figuren der Geschichte mit deren Namen, Liedern und visueller Erscheinung zu assoziieren. Schließlich fokussierte sich das Training auf normale Buchstaben-Phonem-Assoziationen.
> „Buchstabe-Laut“: Diese Gruppe spielte exakt dieselben Spiele, jedoch ohne den Erzählkontext und die Charaktere. Bei den Kartenspielen wurden die Figuren in der Geschichte durch normale Grapheme ersetzt.
> „Kontrollgruppe“: Diese Gruppe erhielt genauso viele Trainingseinheiten mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsspielen.

Das Trainingsprogramm begann im Oktober 2001 und dauerte zwei Monate mit wöchentlichen 40-Minuten-Einheiten. Die Kinder nahmen in kleinen Gruppen teil (5 bis 10 Teilnehmer), die von der Erstautorin geleitet wurden.


Ergebnisse

Vor- und Nachtest

> Alphas-Figuren
Die Kinder sollten 10 Figuren benennen. Abbildung 1 zeigt die durchschnittliche Leistung der drei Gruppen.
Abbildung 1. Alphas-Figuren [Graphik]
Die Varianzanalyse ergab signifikante Haupteffekte für den Test (F(1,64) = 85,97; p < 0,001), Gruppe (F(2,64) = 15,28; p < 0,001) und eine Interaktion zwischen den beiden Faktoren (F(2,64) = 40,15; p < 0,001).
Somit haben die Kinder in der „Alphas“-Gruppe die Namen der Charaktere besser als die anderen Gruppen gelernt, was kaum überrascht.



> Phonem-Graphem-Beziehungen
Es wurden 10 Buchstaben auf einer Karte präsentiert, wobei die Kinder den „Laut dieses Buchstaben“ heraushören mussten (Abbildung 2). Die Varianzanalyse erbrachte einen signifikanten Unterschied zwischen Vor- und Nachtest (F(1,56) = 96,22; p < 0,001), zwischen den Gruppen (F(2,56) = 6,55; p < 0,01) sowie eine signifikante Interaktion zwischen den beiden Faktoren (F(2,64) = 18,19; p < 0,001).
Abbildung 2. Phonem-Graphem-Beziehungen [Graphik]
Demnach hat die „Alphas“-Gruppe die Graphem-Phonem-Beziehungen besser gelernt als die anderen beiden Gruppen. Die „Buchstaben und Laut“-Gruppe schnitt ebenfalls besser im Nachtest ab als die Kontrollgruppe.



> Wortlesen
Die Kinder sollten zwei Wörter und zwei Nicht-Wörter lesen. Abbildung 3 zeigt die durchschnittlichen Leistungen für die drei Gruppen.
Abbildung 3. Wortlesen [Graphik]
Es lag ein signifikanter Unterschied zwischen Vor- und Nachtest vor (F(1,56) = 9,22; p < 0,01), kein Haupteffekt für die Gruppen (F(2,56) = 0,77; p < 0,47), jedoch eine signifikante Interaktion zwischen den beiden Faktoren (F(2,56) = 3,40; p < 0,05). Konstrasttests zeigten, dass die „Alphas“-Gruppe höhere Punktzahlen als die „Buchstaben und Laut“-Gruppe und die Kontrollgruppe erzielte (p = 0,06; p < 0,05), während die beiden letzten nicht von einander abwichen (p = 0,31).
Somit war die „Alphas“-Gruppe zu Beginn des Trainings erfolgreicher im Entschlüsseln, obwohl diese Fertigkeit in diesem Programm nicht explizit trainiert worden war.





Langfristiger Nachtest

> Lese- und Buchstabierfertigkeiten
Es wurde der „Test de Lecture pour la Cours Préparatoire" (TLCP, D. Pasquier, 1979) angewendet. Die Kinder sollten still lesen und Vokale, Konsonanten und Wörter niederschreiben. Abbildung 4 zeigt die Gesamtleistungen für die drei Gruppen. Die Varianzanalyse zeigt, dass sich die drei Gruppen signifikant unterscheiden (F(2,49) = 2,90; p < 0,06). Die Kontraste zeigten, dass die „Alphas“-Gruppe höhere Werte erzielte als die „Buchstaben und Laut“-Gruppe (F(1,49) = 4,07; p < 0,06) und die Kontrollgruppe (F(1,49) = 4,11; p < 0,05), wobei die beiden letzten sich nicht unterschieden (F(1,49) = 11; p = 0,74)
Abbildung 4. Lese- und Buchstabierfertigkeiten [Graphik]
Somit bleibt der Vorteil des „Alphas“-Trainings anscheinend langfristig bestehen.




Diskussion


Die Ergebnisse zeigen, dass die Kinder in der „Alphas“-Gruppe die Graphem-Phonem-Beziehungen besser lernen als die anderen Gruppen. Außerdem waren sie in der Lage, ihr Wissen über Graphem-Phonem-Beziehungen auf ihre Dekodierfertigkeiten zu übertragen.
Somit zeigt unsere Untersuchung, dass ein Erzählkontext und die Personifizierung abstrakter Konzepte wie Grapheme/Phoneme Kinder dabei unterstützen können, sich das alphabetische Prinzip anzueignen und in der Frühphase des Lesenlernens rascher voranzukommen.
Im allgemeineren Sinne zeigen diese Befunde, dass unterschiedliche phonetische Trainingsmethoden nicht zu denselben Resultaten führen, und sie deuten an, dass es von Nutzen sein könnte, die Einzelheiten phonetischer Trainingsmethoden eingehender zu untersuchen.

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Wassiliosder berühmte Münchener
Bildungswissen- schaftler frühkindlicher Entwicklung:

"Mit den Alphas ins Buchstabenland - so findet Ihr Kind spielerisch einen frühen Zugang zum Lesen und Schreiben. Ein Lernmaterial mit Pfiff und hohem Aufforderungscharakter, denn hier lernen Kinder schnell und mit allen Sinnen."
Weitere Expertenstimmen

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Der Alpha-Song

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Das Alphas Video

Der Alphas Rap-Song
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Hier anhören (4:08 Min.):

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